Kalbach, 07.11.2015, von Samira Kraus ()

Motmarsch 2015 mit den Reservisten aus Eiterfeld

In enger Zusammenarbeit entstand ein gemeinsamer Motmarsch mit den Kameraden der Reservistenkameradschaft aus Eiterfeld.

Als Szenario stellte sich der Absturz eines Düsenjets dar, der über dem Landkreis Fulda Probleme bekam und etwa im bayrischen Motten abstürzte. Das ein solches Szenario sehr unwahrscheinlich aber nicht unmöglich ist, zeigt der Absturz einer solchen Maschine in Bayreuth im Sommer.

Hier der dazugehörige Bericht

In Neuhofer Höhe warf der Pilot Kampfmittel ab, um beim Absturz der Maschine eine größere Detonation zu verhindern, bevor er sich selbst mittels des Schleudersitzes rettete. Durch die Kameraden der Bundeswehr wurde das Gebiet zum militärischen Sperrgebiet erklärt und entsprechend gesichert.

Aufgabe des THW war die Absuche von Freiflächen nach Kampfmitteln. Nach dem die Suche abgeschlossen war, kam die meldung eines Kalbacher Anwohners, dass er im Bereich der Mülldeponie einen Fallschirmspringer vom Himmel fallen gesehen hat. Prompt verlegten die Einsatzkräfte von Bundeswehr und THW zum vermeintlichen Absturzpunkt des Piloten beim Basaltwerk Schrimpf in Mittelkalbach.

Eine Erkundung ergab, dass der Pilot schwerverletzt auf einem Mischturm landete. Sofort wurde durch die Bergungsgruppe eine Höhenrettung des Verletzten durchgeführt.

Im Anschluss an die Übung traf man sich in der Unterkunft des THW Neuhof zu einem gemeinsamen Essen mit allen beteiligten Kräften und Verantwortlichen. Die Übung wurde von Miguel Nemelka und Michael Gerhard vom THW Neuhof und von Wolfgang Jost und Jürgen Niesel von der Reservistenkameradschaft Eiterfeld ausgearbeitet.

Besonderer Dank gilt der Fa. Schrimpf und dem Betriebsleiter Christop Heil, ohne deren Unterstützung das Ganze nicht möglich gewesen wäre. Der Betriebsleiter und auch die Firma stehen voll hinter der Arbeit, die bundesweit durch alle Hilfsorganisationen geleistet wird. Sie sind froh, durch die Bereitstellung ihres Anwesens einen Beitrag leisten zu können, sodass die Ausbildung realitätsnah und somit noch effektiver ist. Alle Hilfsorganisationen sind auf solche Firmen angewiesen. Daher hier nochmal eins herzliches Danke schön.


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