Schwalmstadt, 18.11.2017, von David Wehner

Motmarsch des THW Neuhof

mit Unterstützung von vierbeinigen Helfern

Als die Leitstelle Fulda am Samstagmorgen die Helferinnen und Helfer des THW Neuhof zu einem Übungsalarm alarmierte, war nur bekannt, dass der diesjährige motorisierte Marsch (Motmarsch) des OV Neuhof anstand.

In der Unterkunft in Neuhof informierte Jens Mierdel, welcher an diesem Tag als Zugführer eingesetzt wurde, die eingetroffenen Kräfte, dass ein mehrtägiger überörtlicher Einsatz abzuarbeiten sei. Daraufhin wurde die Campausstattung bestehend aus Zelten und Feldbetten verladen, weiterhin konnte sich jeder ein persönliches Verpflegungspaket zusammenstellen.

Anschließend wurden die Teilnehmer den Fahrzeugen zugeteilt. Im geschlossenen Verband verlegten der komplette technische Zug des THW Neuhof bestehend aus dem Zugtrupp, der ersten und zweiten Bergungsgruppe und der Fachgruppe Beleuchtung im geschlossenen Verband Richtung Schwalmstadt. Auf dieser Fahrt quer durch den Vogelsberg- und den Schwalm-Eder-Kreis wurde den Kraftfahrern auf den teilweise engen Straßen einiges an Können abverlangt. Alessio Cavaterra, der während dieser Übung zum ersten Mal als Marschkolonnenführer eingesetzt wurde, führte die Einheiten erfolgreich an das Ziel: Die THW Unterkunft des OV Schwalmstadt konnte vollständig und zur rechten Zeit erreicht werden. Hier konnten die Helferinnen und Helfer nach der langen Fahrt eine kurze Rast entgegennehmen, während Jens Mierdel den Einsatzauftrag entgegennahm.

Eine Lackiererei sei explodiert, mehrere Menschen seien vermisst. Der technische Zug des OV Neuhof habe die Aufgabe, die Personen aus den zerstörten Gebäudeteilen zu retten. Der Zug verlegte daraufhin zusammen mit der biologischen Ortungsgruppe des OV Schwalmstadt zum Übungsobjekt.

Hier erklärte die Hundeführerin Oda Reese vom OV Schwalmstadt den interessierten Helfern die Arbeitsweise der Fachgruppe Ortung. Unser Junghelfer Rinaldo Kreß wurde zuvor unter einem Trümmerfeld platziert. Schnell konnten die zwei anwesenden Rettungshunde unabhängig voneinander die vermisste Person auffinden. Daraufhin begannen die Bergungsgruppen mit der Rettung. Zusätzlich zu der verschütteten Person galt es auch noch, weitere verletzte Personen von Gebäudedächern zu retten. Die Rettung gelang hierbei sehr erfolgreich.

Im Anschluss der Übung ging es wieder direkt zurück in die Heimatunterkunft nach Neuhof, wo schon ein leckeres Essen auf die geschafften Kameraden wartete.

Insgesamt waren alle Teilnehmer sehr zufrieden. Timo von Keitz, welcher den Motmarsch in Zusammenarbeit mit dem OV Schwalmstadt organisierte, zog eine positive Bilanz. Auch THW-Geschäftsführer Stefan Merten, welcher an diesem Tag als Übungsbeobachter anwesend war, lobte die Helferinnen und Helfer für ihre professionelle Arbeit.

Wir danken unseren Kameradinnen und Kameraden vom OV Schwalmstadt sehr für die tolle Zusammenarbeit, die Hilfe und die sehr interessante Unterrichtseinheit zum Thema Ortung. Wir konnten hier sehr viele neue Erfahrungen sammeln. 


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